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SH ARCALYZER

Netzwerkanalysator für ARCNET mit PCMCIA-Interface

Bild von "SH ARCALYZER"
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Einsatzgebiet

Die Einsatzgebiete des SH ARCALYZER sind:
• die Inbetriebnahme und Abnahme von Netzwerken
• die Fehlersuche in Netzwerken
• das Debugging von Produkten mit ARCNET-Netzwerkanschluss in der Entwicklungsphase.

Funktionsweise

Die Schaltzentrale
Hier können Sie die verschiedenen Funktionen von SH ARCALYZER aufrufen, Betriebsarten einstellen sowie globale Einstellungen wie die Bitrate und den Timeout vornehmen.

Protokollmonitor
Alle Elemente des ARCNET-Protokolls wie ITT, FBE, ACK, NAK, RECON, PAC werden detektiert, mit Zeitstempel versehen und angezeigt. Umfangreiche Filtermöglichkeiten erleichtern die gezielte Auswahl. Im Feld “Status” werden u.a. Timeouts und fehlerhafte Pakete  angezeigt. Bei Datenpaketen ist sofort erkennbar, wie viele Sendeversuche benötigt wurden oder ob Sendeversuche abgebrochen wurden. Aufzeichnungen des ARCNET Protokollverkehrs (Record Datei oder Protokollmonitor) können auch vom Auftreten eines externen oder internen Triggerereignisses ausgelöst werden. Eine Suchfunktion für Paketdaten ist jetzt ebenfalls vorhanden.

Statistiken
Zahlreiche Ereigniszähler ermöglichen einen schnellen Überblick z.B. über die Zahl der Rekonfigurationen, Pakete etc. Es sind sowohl globale Zähler alsauch einzelnen Knoten zugeordnete Zähler realisiert.

Grafische Netzliste
Auf einen Blick ist erkennbar, welche Knoten gerade im Netzwerk sind und in welchem Zustand sie sich befinden. Mit einer Snapshot-Funktion wird der aktuelle Zustand eingefroren. Abweichungen von diesem Zustand werden farblich markiert, so dass z.B. Knoten, die das Netzwerk verlassen oder hinzukommen, auf einen Blick sichtbar werden. Selbst bei “Netzwerken” mit nur einem Knoten wird angezeigt, welche Adresse der Knoten besitzt.  Es ist möglich, bestimmte Daten in der Netzliste visualisiert darzustellen, z.B. die Netzwerkbelastung durch PAC Sendung (siehe Bild). Dadurch können Sie auf einen Blick sehen, welche Knoten das Netzwerk in welchem Umfang belasten. Im Beispielbild sehen Sie sofort, dass der Knoten 142 das Netzwerk am meisten belastet, nämlich mit ca. 31%. D.h. bei 100 Tokenumläufen sendet der Knoten 142  31 PAC’s. Das theoretische Maximum liegt bei 100%, d.h. bei jedem Tokenumlauf wird ein PAC gesendet.

Darüberhinaus ist es möglich, die Anzahl der FBE’s, PAC’s, NAK’s (um nur einige Elemente zu nennen) auf dieselbe Art visualisiert darzustellen. Gleichzeitig können Sie in dieser Darstellung den visualisierten Wert individuell für jeden Knoten über die Quickinfo abfragen.

Logfunktion
In einem Log werden alle wichtigen Vorgänge im Netzwerk festgehalten: Rekonfigurationen, Knoten, die ab- oder dazugeschaltet werden, sowie Fehlerzustände aller Art.

Weitere Funktionen:

• Erkennung und Überwachung der im Netzwerk verwendeten Bitrate sowie der Timeouteinstellungen aller Knoten
• Erkennung fehlerhafter Protokollelemente
• Zeitstempel  mit 100 ns Auflösung
• Erkennung der Knotenadresse, auch wenn nur ein Knoten im Netzwerk vorhanden ist
• Simulationsmodus: Aufgezeichnete Daten können in Echtzeit wiedergegeben werden
• Plugin Schnittstelle (optional): Der Anwender hat die Möglichkeit, die Visualisierung seiner (PAC) Daten selber durchzuführen. Für die Plugin-Schnittstelle ist kostenlose Beispielsoftware erhältlich, die dem Anwender als Basis für eigene Plugins dienen kann.
• Paketmonitor (optional): Paketdaten können damit strukturiert dargestellt werden
• Konfigurierbare Soundausgabe. Der Anwender hat die Möglichkeit, beim Auftreten bestimmter Ereignisse ein akustisches Signal (WAV-Datei) über die Soundkarte auszugeben. Z.b. kann SH ARCALYZER so konfiguriert werden, dass bei jedem RECON ein Gong ertönt.
• getriggerte Aufzeichnung: Aufzeichnungen des ARCNET Protokollverkehrs (Record Datei oder Protokollmonitor) können vom Auftreten eines Triggerereignisses abhängig gemacht werden. Auch Mehrfachtriggerung, die Triggerung über externe Eingänge (mit optionaler Extenderbox) sowie die zeitgesteuerte Aufzeichnung ist möglich.
• Der integrierte COM20022 Arcnet Controller ist über den Treiber ansprechbar
• Alarme können über einen 24 V Relaisausgang nach aussen signalisiert werden (mit optionaler Extenderbox)
• Ausführliche Online Hilfe
• Software in Deutsch und Englisch
• Triggersignal Ausgabe:  Beim Erkennen bestimmter Ereignisse (z.B. ITT an Knoten x oder Auftreten eines Alertbursterrors) kann ein Triggersignal auf der Extenderbox (optional) ausgegeben werden, das zum Triggern eines angeschlossenes Oszilloskop benutzt werden kann. Damit ist es z.B. möglich, die Signalform eines beliebigen Knotens im Netzwerk zu überprüfen, ohne den Knoten isolieren zu müssen.

Bis auf die Plugin Schnittstelle (eingeschränkter Betrieb), den Paketmonitor und die Extenderbox sind alle Funktionen im Basispaket von SH ARCALYZER enthalten.

Die voll funktionsfähige Plugin Schnittstelle sowie der Paketmonitor können jederzeit durch den Erwerb eines Lizenzfiles nachgerüstet werden.

Mindestanforderungen an den Hostrechner

• 64 MB RAM, empfohlen 128 MB oder mehr
• Pentiumprozessor (oder äquivalent mit) >= 133 Mhz, empfohlen 300 MHz oder mehr insbesondere bei hohen Bitraten
• 20 MB freier Festplattenplatz
• Bildschirmauflösung 800 x 600, empfohlen 1024 x 768 oder mehr
• Internet Explorer von Microsoft, ab V04.00
• PCMCIA Slot für Karte vom Typ 2

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